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Victorinox

 
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Tips & Tricks

Dany Monnier

 

Die Victorinox



Nach viermonatiger Reise ist Dany Monnier für eine kurze Zeit nun wieder auf festem Boden in Zürich
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Eindrückliche Fotos der Qualifikation.

Technische Daten

Technische Daten:

LOA. 15.25 m
BOA. 9.30 m
Main incl. Mast 115 m2
Jib 54 m2
Genoa 139 m2
Gennaker 163 m2
Mast Height 22 m
2 x 30hp Lombardini 60 hp

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Das Prinzip Wave Cutter:
Statt über die Welle zu schiessen und sich im nächsten Tal fest zu bohren, gleitet "Victorinox" durch die Seen und reduziert so die Lastspitzen.

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Die Segel sind in Cuben Fiber. Der Katamaran besitzt eine Entsalzungsanlage, 2 Nasszellen, warm/kalt Wasser, 220 Volt und 9 Kojen.
Gebaut wurde der Katamaran nach Plänen von Dr. Mai und Phil Morisson in der Werft "KKG" Wien.


 

  • Spitzentechnologie
  • Präzision in der Verarbeitung
  • Revolutionäres Design
  • Geschwindigkeit
  • Komfort

Das sind kurz zusammengefasst die Prädikate, welche die Victorinox speziell auszeichnen.

Auf den folgenden Seiten präsentieren wir Ihnen mit einem kleinen Rundgang die Victorinox und ihr Skipper, Dany Monnier.

Möchten Sie gerne die Victorinox als Gast an Bord auf See kennenlernen?

Kein Problem. Zwischen den Regatta Terminen ist die Victorinox für Charter und Ausbildungskurse jedermann zugänglich.

 

Beschreibung

Der 50-Fuss-Hightech-Katamaran „Victorinox“ wurde im Auftrag von Dany Monnier in der derzeit technologisch modernsten Katamaran-Werft Europas, der KKG von Dr. Martin Mai aus Wien gebaut.

Die «Victorinox» beruht auf dem Novara-Konzept und stellt als Novara 50 R eine verlängerte Version der Novara 44 dar, die seit 1996 über die Weltmeere segelt. Urvater, Konstrukteur und Erbauer ist der Wiener Dr. Martin Mai, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die optimale Katamaranform zu entwickeln. Das futuristische und extravagante Aussehen der Konstruktion beruht daher nicht auf Designer-Launen, sondern ist das Ergebnis von mehr als 100 Schlepptankversuchen, die seit 1990 an der Universität in Southampton durchgeführt wurden, sowie ergonomischen und konstruktiven Berechnungen. Mit anderen Worten, bei der Novara 50 R wurde nichts dem Zufall überlassen und jedes kleinste Detail entspringt einer konstruktiven Bedeutung.

Die drei wesentlichen Merkmale, welche die «Victorinox» von anderen Fahrten oder Rennkatamaranen unterscheiden, liegen in der Verarbeitungsmethode, der Rumpfform sowie der Raumgestaltung in den so genannten «Human Tubes», den Wohnrümpfen.

Rumpfform
Wave-Cutter heisst hier das Schlagwort und stellt eine Verlängerung des messerscharf zulaufenden Bugs dar. Diese Konstruktion bewirkt, dass der Bug nicht auf der Welle aufschwimmt, sondern sie wie ein Pfeil oder Messer durchschneidet. Die Auftriebswirkung der Welle verlagert sich somit in die Mitte des Katamarans zu seinem Schwerpunkt. Der Vorteil liegt unter anderem in geringeren Stampfbewegungen und in einer höheren Geschwindigkeit, da der Rumpf glatt durch die Welle hindurch geht.

Rumpf: Wace Cutter

Baumaterial:
Das Ziel von Dr. Mai war und ist es, möglichst wenig Gewicht bei maximaler Festigkeit zu erreichen. Bei der «Victorinox» bedeutet das konkret ein Gewicht von 7'500 kg inklusive Einrichtung, Flügelmast, Segel und zwei Motoren auf einer Länge von 15,25 und einer Breite von 9,30 Meter. Um dem Leichtgewicht die nötige Stabilität zu geben, arbeitet die Werft im Glasfaser/Karbon-Sandwich-Composite-Vakuumverfahren. Bei dieser High-Tech-Methode wird in die Negativform erst ein Primer, danach Glasfasergelege (Gelege ist ähnlich wie Gewebe, nur reckarmer) und Harz eingebracht und im Vakuumverfahren verdichtet. Darauf wird mit der Spachtel ein Gemisch aus Harz und Microballoons (mikroskopisch kleine, hohle Glaskugeln) aufgetragen, auf das ein geschlossenporiger Schaum, entweder Airex oder Divinicell geklebt wird. Nach einem weiteren Vakuum-Vorgang, werden je nach Bedarf entsprechend viele Schichten Karbon-Gelege aufgelegt und erneut unter Vakuum gebracht. An höher belasteten Stellen, zum Beispiel unter dem Mastfuss, wo Druck bis zu 30 Tonnen einwirkt, werden Panzer-Sperrholzplatten in die Struktur eingebracht. Der assymetrische Laminataufbau der Victorinox - Aussenhaut Glas, Innenhaut Karbon- beruht auf der Tatsache, dass die Innenhaut der tragende Teil und mit den Schoten verbunden ist. Die Aussenhaut dient dem Sandwichaufbau, der Beulfestigkeit und wirkt Punktbelastungen entgegen. Die Fasern werden in Richtung der Kräfte orientiert. Längsfasern für die Zugbelastung Vorstag-Grossschot, plus/minus 45-Grad-Fasern für die Torsionsbelastung.





Rumpf: normal

Konstruktionsmerkmale der Victorinox

Die konsequente Umsetzung von Gewichtsreduktion bei Aufrechterhaltung höchster Belastbarkeit und eine perfekte hydrodynamisch Bootshülle zeichnen die Konstruktion der Victorinox aus.

Gewichtsreduktion
Modernste Composite Werkstoffe und Erkenntnisse aus dem Bereich der Luft- und Raumfahrt wurden beim Bau der Victorinox konsequent angewendet.

Gewichtsreduktion

Vorteile der Sandwich Bauweise mit geschäumten Kern
(Epoxy-Glas-Carbon-Kevlar®-Vaccum-Bagged-Foam-Core-Sandwich)

  • Diese Bauweise ist bei gleicher Lastgrenze 70% leichter als die klassische Bootsbauart.
  • Ein m3 des geschäumten Kern wiegt nur 80 kg. Dadurch ist die Victorinox absolut unsinkbar.
  • Kohlefasern haben eine 10-fach höhere Zugfestigkeit als Stahl und sind zudem 4.55- fach leichter als Stahl.
  • Gewebe aus Kevlar oder Aramid Fasern zeichnen sich durch eine hohe Zähigkeit und Undurchdringbarkeit bei geringem Gewicht aus. Diese Eigenschaften werden besonders bei schusssicheren Westen geschätzt. Das zähe Material kann nur mit speziellen keramischen Messer und Scheren verarbeitet werden.
  • Beim Bau der Victorinox wurde dieses Material zur Steigerung der Sicherheit besonders intensiv im Bug und Kielbereich genutzt.
  • Die Konstruktion mit einer inneren und einer äusseren Haut ergibt eine bedeutend höhere Steifigkeit.
  • Der geschäumte Kern bietet eine hohe thermische Isolation. Tiefe Aussentemperaturen erzeugen in der warmen Kabinen deshalb keine Kondensation an den Bordwänden.
  • Der geschäumte Kern hat ebenfalls eine hohe Geräuschdämpfung welches den Komfort an Bord zusätzlich steigert.

 

Hydrodynamik
Nebst der computeroptimierten Formgebungen wurden 115 Strömungsversuche an der Universität in Southampton mit 5 verschiedenen Hüllenformen durchgeführt bevor mit dem Bau der Victorinox begonnen wurde.

Gewichtsverteilung
Alle konstruktiv bedingten schweren Komponenten (Ankerkette, Akkumulatoren, Tanks, etc.) sind am tiefstmöglichen Punkt im Bootsrumpf und so nahe wie möglich am Schwerpunkt platziert.

Zentrale Windenbedienung
Alle zur Segelbedienung notwendigen Leinen enden an der zentralen Winch Battery zwischen den beiden Cockpits. Durch diese ergonomische Anordnung wird ein 'Einhandbetrieb' ermöglicht.

zentrale Windenbedienung

Unsichtbare Leinen
Wenn immer möglich wurden alle Leinenführungen unter Deck verlegt und enden an der zentralen Windenbedienung. Dieses Konzept ermöglicht eine sichere Arbeit an Deck und hinterlässt einen aufgeräumten Eindruck.

 

 

 

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